Zenco

M E I N   H E R Z E N S H U N D   A U S   D E R   P O D E N C O R O S A 


Usprünglich kommt Zenco aus Katalonien, aus dem Tierheim in Torredembarra. Seit dem 3. September 2016 wartet er in der Podencorosa in Tecklenburg darauf, ein neues Leben beginnen zu können.
Für Zenco müssen wir ganz besondere Menschen finden. Menschen, die einerseits mit seiner Ängstlichkeit umgehen können und andererseits auch mit den Besonderheiten des eigenständigen Podencos leben möchten.
Seitdem Corrito, ein Rauhhaarpodenco-Mix, bei uns lebt, weiß ich, was das bedeutet. Das Wesen eines Podencos ist sanft, ruhig und sensibel. Er ist äußerst intelligent und sehr gelehrig. Im Haus ist er ausgeglichen und sehr verschmust, man hört ihn so gut wie nie bellen. Seine Menschen liebt er über alles, auch wenn er den Sinn ihrer Kommandos meistens erst überdenkt, bevor er sie (manchmal) ausführt. Fremden gegenüber ist er eher scheu und zurückhaltend. Alles Eigenschaften, die in kürzester Zeit dazu geführt haben, dass ich mich sehr in diese Rasse verliebt habe. Aber ein Podenco ist eben auch ein „Vollblutjäger“, dessen Jagdleidenschaft man nicht unterschätzen darf.
Nun haben gerade Podencos im Tierschutz oft Schlimmes erlebt. In ihrer Heimat in Spanien leben sie häufig unter sehr schlechten Bedingungen. Außerhalb der Jagdsaison vegetieren diese sensiblen Hunde nicht selten an kurzen Ketten oder in Zwingern ohne jeglichen Sonnenschutz. Die Jäger sorgen sich keinesfalls um ihre Tiere. Sie sind ihnen lästig und verursachen ihres Erachtens nur unnötige Kosten. Immer wieder sieht man verhungerte oder verdurstete Podencos. Bilder von völlig abgemagerten leblosen Körpern, die noch immer an den Ketten hängen, bleiben für immer im Gedächtnis.
Wenn diese Hunde die Zeit bis zur nächsten Jagd überleben sollten, sterben sie mitunter während der Jagd aufgrund des mangelhaften Trainings und des überaus schlechten Ernährungszustandes. Hunde, die wegen ihres gesundheitlichen Zustandes keine Kraft zum Jagen haben und somit den vom Jäger gewünschten Jagderfolg nicht erbringen können, werden erschossen, aufgehängt, oder einfach irgendwo in den kargen Landschaften ausgesetzt, wo sie elendig verhungern oder verdursten sollen.

So erging es auch Zenco. Ausgemergelt und kraftlos erlebte er sehr wahrscheinlich oben beschriebenes Szenario. Von einem Jäger weitab der Zivilisation ausgesetzt, hatte er versucht, sich lange allein durchzuschlagen. Den Mut, sich Menschen anzuschließen oder gezielt um Essbares zu betteln, hat er nicht gehabt. Er versteckte sich, wann und wo immer er konnte und entfernte sich so mehr und mehr von den Menschen. Zuflucht suchte er erst, als er dem Tod nah war. Eine alte Frau hatte ihn beobachtet, als er sich mühsam durch den Sand quälte und Schutz in der Dunkelheit einer kleinen Kirche suchte. Dort lag er unter dem Altar, als die Guarda Civil ihn später abholte.

Ich möchte diesem wunderschönen Hund helfen. Ich möchte ihn aus der Masse der unzählig vielen Leidensgenossen seiner Art hervorheben. Erfahrungsgemäß, so der 1.Vorsitzende der Podencorosa, Dirk Vinkemöller, bleiben Podencos bis zu einem Jahr in der Vermittlung, bis sich die passenden Menschen finden. Zenco soll sich bei Dirk und seinem Team erholen, seine Ängste verlieren und in deren Obhut auf Menschen warten, die ihn so lieben, wie er ist und die ihm für immer ein Zuhause geben möchten. Bis dahin wird „Suris Stiftung“ helfen, Zenco zu versorgen.

Wenn Sie mir dabei helfen möchten, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Spende mit dem Verwendungszweck „Suris Stiftung – Zenco“ auf folgendes Konto überweisen würden:
Beate Rost, IBAN: DE73 1007 0024 0335 0147 00 BIC: DEUTDEDBBER

Kontakt zur Podencorosa:

Podencorosa e.V. - Ein Ort der Freundschaft