Unsere Schützlinge in Deutschland

Nachfolgend möchte ich Ihnen die Hunde vorstellen, die ihren Weg durch "Suris Stiftung" von 2014 bis 2016 in ihre neuen Familien nach Deutschland gefunden haben.
An dieser Stelle möchte ich mich auch für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Verein ALBA Madrid bedanken.


M E I N E   S P A N I S C H E N   S C H Ü T Z L I N G E   2 0 1 6 


N E L I T A   C U E N C A 

Nelita kam gemeinsam mit Tango, Barto, Laila und Pupila am 30. Januar nach Deutschland. Obwohl Nelita einen Besitzer hatte, verbrachte sie ihr ganzes bisheriges Leben auf der Straße, niemand hat sich richtig um sie gekümmert. Alle 6 Monate wurde sie trächtig und niemand weiß, was mit den Welpen geschah.
Die zierliche Hündin hat das Herz meiner Berliner Nachbarn erobert und lebt heute nur zwei Häuser von mir entfernt.


T A N G O   C U E N C A 

Tango lebte lange an einer viel befahrenen Landstraße neben eine Bar. Sonia sah ihn dort immer wieder und so hielt sie eines Tages an und fragte nach ihm.
Man sagte ihr, dass er niemandem gehört. Er sei dort von Ausländern zurückgelassen worden, als er gerade mal 5 Monate alt war. Er wartete nun schon seit einem Jahr auf ihre Rückkehr. Sonia nahm Tango mit und so kam er zu uns und fand innerhalb einer Woche seine neue Familie.


B A R T O   C U E N C A 

Barto wurde von unserer Freundin und großen Tierschützerin Sonia aus einer Familie befreit, deren Schäferhund ihn beinahe getötet hätte. Der kleine Barto konnte sich einem so großen Hund gegenüber nicht verteidigen. Der Familie war es egal, sie griffen weder ein noch schützten sie Barto. Irgendwann warfen sie ihn auf die Straße, wo er von den Kindern des Dorfes mit Steinen beworfen wurde. Er lebt heute beschützt von seiner neuen Familie in Liebe und Geborgenheit.


L A I L A   A S I S 

Lange stromerte Laila auf den Straßen von La Carolina (Andalusien) umher und schloss sich den dortigen Menschen an. Aber niemand wollte etwas von ihr wissen. Eine der Ehrenamtlichen aus Marietas Tierheim lockte sie und nahm sie mit ins Tierheim. Von dort aus fand Laila den Weg über "Suris Stiftung" zu ihrer neuen Familie nach Deutschland.


M E I N E   S P A N I S C H E N   S C H Ü T Z L I N G E   2 0 1 5 


H I S P A N I D A D 

Hispanidad kam gemeinsam mit Chuzo Ciaam und Dana Cija am 4. Dezember 2015 nach Paderborn. Als man sie fand, trug sie ein Geschirr, an dem ein Stück Leine hing. Sie sah sehr ungepflegt aus und ihre Krallen waren so lang, dass sie kaum laufen konnte. Am Hals hatte sie eine Wunde, die dafür spricht, dass man ihr den Mikrochip herausgeschnitten hat. Hispanidad fand in Deutschland innerhalb einer einzigen Woche ihre Familie.


D A N A   C I J A 

DANA CIJA kommt aus Andalusien. Sie wurde von einer lieben Frau, die regelmäßig Futter und Wasser für die ausgesetzten Tiere vor ihre Tür stellt, aufgelesen. Auch Dana wartete in Deutschland nur wenige Tage auf die Menschen, bei denen sie heute in Liebe und Geborgenheit leben kann.


C H U Z O   C I A A M 

Chuzo kam im September 2013 in den CIAAM, das kommunale Tierheim Madrids. Er war ausgesetzt worden. Niemand weiß, wie lange er bereits allein umhergerirrt war. Bei seiner Ankunft war er sehr dünn, saß voller Zecken, hatte entzündete Augen und wunde Fußballen. Es hat lange gedauert, bis er wieder gesund war und bis er den Pflegern im CIAAM vertraut hat. Er hatte große Angst davor, misshandelt zu werden. Mittlerweile lebt er im Schutz seiner neuen Familie.


M A X I M I L I A N O 

Maximiliano war bereits zwei Jahre im Tierheim der ALBA in Madrid bis er im Mai 2015 nach Deutschland kam. Er war der Liebling der ALBAner und mit seiner Sanftheit und Güte arbeitete er sich auch schnell in die Herzen der Tierschützer hierzulande. Dennoch dauerte es mehr als sechs Monate, bis er sein Zuhause fand und er trotz seiner Krankheit und trotz seines Alters von fast 10 Jahren adoptiert wurde.


C I T R O N A 

Bevor Citrona ins Tierheim der ALBA kam, hatte sie nie zuvor Kontakt mit Menschen gehabt. Sie war nicht nur ängstlich, sie war voller Panik, wenn sich ihr ein Mensch näherte. Aber nachdem sie über ein Jahr in der Obhut des ALBA-Tierheimes war, wo die Trainerinnen intensiv mit ihr gearbeitet haben, konnte sie im Januar 2015 nach Deutschland reisen. Für Citrona dauerte es eine Weile bis sie ihr endgültiges Zuhause fand. Dafür hat sie aber jetzt, im November 2015, das ganz große Los gezogen. Sie durfte auf den Tierschutzhof von "Achtung für Tiere" e. V. ziehen, wo sie nun im Schutz einer liebevollen Gemeinschaft lebt.
http://www.achtung-fuer-tiere.de


T I N T O   D E   V E R A N O 

TINTO DE VERANO ist ein Sonnenschein. Er ist anhänglich, verspielt, fröhlich und sehr sympathisch. Er kam gemeinsam mit Arneso, Blanca, Melisa und Nana am 12. September nach Deutschland. Alle fünf fanden in wenigen Tagen ein neues Zuhause.


A R N E S O 

Arneso irrte viele Wochen allein in einem der Gebirgsdörfer umher, in denen die ALBA den "Auflesedienst" hat. Er versuchte jeden Tag wieder, sich den Menschen zu nähern, immer in der Hoffnung, etwas Essbares zu bekommen. Aber er erhielt nur Fußtritte und man warf Steine hinter ihm her. Doch Arneso hatte einen Schutzengel. Ein Polizist hatte den kleinen Kerl bei seinen Bemühungen um etwas Futter beobachtet. Er lockte Arneso, nahm ihn auf den Arm und gab ihm sein eigenes Essen. Dann rief er die ALBA an, die Arneso noch am selben Tag abholten.


B L A N C A   A S I S 

Blanca hat sieben Jahre lang zusammen mit zwei weiteren Hunden bei einer alten Frau gelebt, die nun mit 88 Jahren, in ein Altenheim gebracht wurde, wohin sie ihre drei Hunde nicht mitnehmen durfte. Und die Kinder der Frau wollen nichts von Hunden wissen.


M E L I S A 

Die Mitarbeiter der ALBA fanden Melisa eher zufällig, als sie nach einer anderen Hündin suchten. Melisa hielt sich in der Nähe einer Tankstelle auf und bat dort um etwas Essbares. Aber man gab der hungrigen Hündin nichts. Man warf Steine hinter ihr her und vertrieb sie. Melisa war abgemagert bis auf die Knochen, als man sie dort fand. Inzwischen geht es ihr gut und sie hat sich in ihrer Familie bestens erholt.


N A N A   A S I S 

Nana wurde von zwei Autos angefahren. Die junge Hündin schleppte sich schwer verletzt von der Straße und kroch in einen Graben, wo sie schließlich in einer Blutlache liegen blieb. Eine Passantin hatte das beobachtet und sofort bei Marieta Bescheid gesagt. Die Ehrenamtlichen holten die kleine Nana umgehend ab und brachten sie sofort in eine Tierklinik. Sie blieb dort mehrere Tage unter Beobachtung. Die Wunden heilten und jetzt, nach zwei Monaten, lebt sie glücklich in ihrer Familie.


P U Z Z L E S 

Puzzles kam gemeinsam mit Marius und Corrito am 24.7. nach Paderborn. Er wurde im Februar 2015 in Andalusien geboren. Man fand ihn gemeinsam mit seinen Geschwistern auf einem freien Feld. Der junge Rüde ist mit allem und jedem verträglich, und so hat es natürlich nicht lange gedauert, bis er seine Familie fand.


M A R I U S   A N I C A 

Marius wurde von Suri Anicas spanischen Pflegeeltern in Madrid aufgegriffen. Er lief sehr verängstigt in der "Madrider Theaternacht" durch das Stadtzentrum, wobei er mehrere Autobahnen überquerte. Seinen Namen erhielt er zu Ehren einer der Darsteller aus dem Theaterstück "Les Miserables", das seine beiden Retter in jener Nacht gesehen hatten. Marius ist in seiner Familie angekommen und mittlerweile ein glücklicher und verschmuster Hund geworden.


C O R R I T O   P E R D I   C I A A M 

Corrito hatte ein ähnliches Schicksal, wie Suri Anica. Als Welpe wurde er von seiner Familie angeschafft, um schließlich ein einsames Leben auf deren Hinterhof zu fristen. Als er 10 Jahre alt war, war er nicht mehr Teil ihrer Pläne. Man brachte ihn ins CIAAM, was wahrscheinlich sein Todesurteil gewesen wäre, wenn wir ihn nicht nach Deutschland geholt hätten.
Corrito schlich sich am Tag der Übergabe ganz unbemerkt in mein Herz. Mit großem Erfolg: Mein Mann und ich haben ihn bereits am darauffolgenden Tag adoptiert.


S Y R A   C U E N C A 

Syra kam gemeinsam mit Vulcano, Chained, Cuna und Maximiliano am 30.05.2015 nach Deutschland. Sie war einfach von ihrer Familie auf die Straße gesetzt worden. Man hatte keine Lust mehr, sich um sie zu kümmern. Als Sonia, unsere Tierschutzfreundin aus Cuenca, sie fand, war sie ausgehungert und total verstört. Da Syra das Straßenleben nicht kannte, hätte sie ohne Hilfe keine Überlebenschance gehabt. Mittlerweile aber ist aus ihr eine zutrauliche, glückliche und verspielte Hündin geworden. Eine Schönheit, in der nur Güte und Liebe steckt und die in nur wenigen Tagen ihre neue Familie fand.


V U L C A N O   C U E N C A 

Vulcano war gerade mal 6 Monate alt, als er herrenlos in einem Dorf der Provinz Cuenca erschien. Die Kinder bewarfen ihn mit Steinen. Als unsere Tierschutzfreundin Sonia das sah, brachte sie ihn in das Tierheim, in dem sie oft hilft. Obwohl er ein wunderschöner und mit allem und jedem verträglicher Hund ist, wollte ihn niemand. Er lebte lange in dem Tierheim und kannte irgendwann nur noch die Gitterstäbe. Sonia aber hatte ihn nicht vergessen und so kam er über "Suris Stiftung" nach Deutschalnd. Hier musste Vulcano nicht lange warten, bis "seine" Menschen ihn nach Hause holten.


C H A I N E D 

Als CHAINED noch ein Welpe war, wurden ihr die Ohren bei lebendigem Leibe abgeschnitten. Ein irrsinniger Brauch in Spanien, dem viele Hütehunde unterliegen. Die Tradition sagt, so bleiben die Hunde nicht im Dornengestrüpp stecken.
Chained wurde auf einem Grundstück an einer schweren Kette gehalten. Nur selten brachte man ihr Futter und Wasser. Tagelang ließ man sie allein. Ein Nachbar ihres Besitzers informierte schließlich die ALBA, und so kam Chained schließlich zu uns. Natürlich hat auch sie längst ihre Menschen gefunden.


C U N A   C I I A M 

Cuna hat fast ihr gesamtes Leben in Spanien im Tierheim verbracht. Dabei ist sie ein überaus liebe Hündin mit einem ganz tollen Charakter. Es war an der Zeit, dass auch sie endlich ihre Chance auf die Liebe und Geborgenheit einer eigenen Familie bekam. In Deutschland musste sie darauf nicht lange warten.


P E D R O 

Der verschmuste Pedro wurde in einem der Orte, in denen die ALBA den Auflesedienst hat, gefunden. Er kam gemeinsam mit Fargo am 28.3.2015 nach Deutschland. Längst genießt der liebe und anhängliche Kerl die Geborgenheit in seiner neuen Familie.


F A R G O 

Als die "ALBAner" den lieben Fargo aufnahmen, waren sie erleichtert, bei ihm einen Mikrochip zu finden. Umgehend machte man seine Besitzerin ausfindig. Aber als man mit Fargo vor ihrer Tür stand, schüttelte die Frau den Kopf. Sie sei nicht seine Besitzerin. Unfassbar, denn Fargo freute sich über alle Maßen, sie wiederzusehen. Die Frau blieb dabei, es sei nicht ihr Hund. Also erstattete die ALBA Anzeige gegen sie und siehe da, als sie die Mitteilung der Anzeige erhielt, gehörte Fargo plötzlich doch ihr. Um eine Gerichtsverhandlung zu vermeiden, bezahlte sie ein hohes Strafgeld und kam für die Versorgung Fargos im ALBA-Tierheim auf.


S A N T I A G A 

Santiagas Geschichte ist traurig, und im Grunde ist es ein Wunder, dass sie überhaupt noch am Leben ist. Ihr Besitzer hatte sie auf ein einsames Grundstück verbannt, das sie bewachen sollte. Ein Grundstück, auf dem es gar nichts zu bewachen gab. Doch dann wurde sie krank. Santiaga, wie wir sie heute nennen, wurde täglich schwächer und eines Tages hatte sie schließlich keine Kraft mehr, um sich auf den Beinen halten zu können. Eine Mitarbeiterin der ALBA fand sie und nahm sie mit ins Tierheim.


S E R E N A 

Ein Tierarzt fand Serena im Bahnhof von La Carolina in Andalusien. Wie ein Häufchen Elend lag sie zusammengerollt in einer abgelegenen Ecke des Gebäudes. Er nahm sie sofort mit und brachte sie ins Tierheim. Sie war nur noch Haut und Knochen. Wir holten sie am 31.1.2015 nach Deutschland. Bereits einen Tag später fand sie ein liebevolles Zuhause.


M I M O S A 

Mimosa kam gemeinsam mit Serena am 31.01.2015 nach Deutschland. Sie stammt aus dem Kommunalen Tierheim Madrids, dem CIAAM. Die ALBA hat einige Hunde dort herausgeholt, um ihnen eine Chance zu geben. Hierzulande fand sie nach kurzer Zeit ihre Menschen.


M E I N E   S P A N I S C H E N   S C H Ü T Z L I N G E   2 0 1 4 


B L A N C A   C U E N C A 

Blanca hat Jahre des Grauens hinter sich. Sie wurde 2007 geboren und gehörte einem Jäger, der schon bald kein Interesse mehr an ihr hatte. Er sperrte sie in einen alten Hühnerstall, einem Bretterverschlag ohne Dach. Blanca konnte nur den Himmel sehen. Im Sommer war es glühend heiß in dem Holzverlies, sodass die Sonne ihr regelrecht das Fell verbrannte. Ihren Besitzer schien das nicht zu interessieren. Er ließ sie ohne jegliche Zuwendung. Irgendwann im Laufe der Jahre "vergaß" er sie ganz und gar. Aus der Not heraus fraß Blanca die Grannen, die von außen in das Innere des Schuppens wuchsen. Diese Grannen bohrten sich tief in ihr Zahnfleisch. Sie muss entsetzlich gelitten haben. Als man sie fand, war sie nur noch ein Knochengerüst. Wenn ich bedenke, dass sie die Grannen fraß, um überhaupt etwas zu fressen, reißt es mir noch immer das Herz heraus. Blanca kam durch "Suris Stiftung" am 29.11.2014 nach Deutschland und fand schnell ihr Zuhause.


W A L L Y   C U E N C A 

Wally lebte drei Jahre lang an einer Raststätte. Er tauchte dort auf, als er noch ein Welpe war. Bei Regen suchte er Schutz unter den Autos. Er ernährte sich von Essensresten, die die Menschen dort auf den Boden fallen ließen. Manchmal hatte er auch Glück und die Kellner des dortigen Restaurants legten ihm etwas hin. Er wurde angefahren und liegen gelassen. Bis eine Tierschutzfreundin von ihm erfuhr und ihn abholte. Am 29.11.2014 kam er nach Deutschland und fand nach nur vier Tagen eine ganz bezaubernde Familie.


G A L I L E A 

Galilea fristete ihr Leben als Fabrikhund. Und als die Fabrik pleite war, hat man sie - eingeschlossen in einem Käfig - im Fabrikgebäude alleine zurückgelassen. Sie wäre beinahe verhungert. Zum Glück wurde sie von einer Frau entdeckt, die in der Nähe arbeitete. Sie informierte die ALBAner, die Galilea umgehend aus ihrem Gefängnis befreiten. Auch Galilea fand mittlerweile durch Suris Stiftung ihr Zuhause.


P A T I T A   G A L L I 

Patita Galli stammt aus einem Armenviertel in Madrid. Die ALBA fährt dort regelmässig hin und kastriert und heilt die Hunde, die meist niemandem gehören. So erging es auch der kleinen Patita und da sich niemand für sie verantwortlich erklärte, nahmen sie die junge Hündin mit in ihr Tierheim. Patty lebt heute in Berlin und ist eine kleine Prinzessin geworden.


Z A G R O S 

Zagros wurde in einem der Orte gefunden, in denen die ALBA den Auflesedienst hat. Er war verschreckt, schmutzig, nur noch Haut und Knochen und sein Fell war voller Knoten. Im Tierheim der ALBA entwickelte er sich zu einem fröhlichen "Spring-ins-Feld" und fand schließlich in Deutschland in wenigen Tagen sein Zuhause.


N A N A   U N D   T A R A 

Nana und Tara haben ihr Leben in Spanien an einer Kette verbracht und wurden nur mit trockenem Brot ernährt. Sie hatten nicht einmal eine Hütte, die ihnen Schutz gegen Sonne, Kälte und Regen bot. An Nanas Hals konnte man noch lange den Abdruck der Kette sehen, die mehr als ein Jahr um ihren Hals lag. Kaum zehn Schritte konnten die beiden gehen.
Sie kamen am 18.10.2014 nach Deutschland.


S A N T I A G O 

Santiago gehörte zu den Hunden, die mit knapp einem Jahr auf die Straße gesetzt werden, weil sie dem Welpenalter entwachsen sind. Er kam am 18. Oktober nach Deutschland und schon einen Tag später wurde er von seiner neuen Familie adoptiert.


R U S O 

Ruso kam gemeinsam mit Santiago nach Paderborn. Sicher wurde auch er als Welpe verschenkt und gehörte schließlich nun zu den Hunden, auf die man dann keine Lust mehr hat, wenn sie ein Jahr alt sind. Auch Ruso fand in Deutschland innerhalb weniger Tage seine neuen Menschen.


B E N I C I O 

Benicio tauchte vor zwei Jahren eines Tages in einem Industriegebiet auf, in dem die ALBA den Auflesedienst hat. Das war sein Glück. So wurde er nicht in eine städtische Perrera gebracht.
Am 18.10.2014 kam er zu uns, in der Hoffnung hier endlich ein Zuhause zu finden, denn im spanischen Tierheim der ALBA in Madrid wartete er bereits zwei lange Jahre vergebens. Auch hier dauerte es einige Zeit, aber dann zog der alte Hund das ganz große Los.

(Benitio starb Ende Februar 2016 in den Armen seines geliebten Frauchens. Er hat in seinem letzten Lebensjahr all die Liebe erfahren dürfen, auf die er ein Leben lang warten musste.)


C O Q U I T O ,   M E I N   B E S O N D E R E S   S O R G E N K I N D 

Coquito wuchs in einer spanischen Pflegestelle auf. Er war der Schwächste im Wurf, schien immer ein bisschen ruhiger als die anderen. Er musste oft husten und so brachte ihn seine spanische Pflegemutter zur Untersuchung ins ALBA-Tierheim. Dort stellte man fest, dass seine Lungenarterie verengt ist. Um diesen kleinen Kerl war ich besonders besorgt. Er kam am 13. September nach Deutschland. Ende September habe ich ihn bereits in seiner neuen Familie besucht.


A R A N D E L A   U N D   C O D A 

Auch Arandela und Coda hätten in Spanien keine Chance gehabt. Gemeinsam mit Coquito kamen sie am 13. September nach Deutschland. Ein ausgemusterter Jagdhund aus einer Beschlagnahmung und eine Podenca, der man zum Spaß ein Auge herausgeschlagen hatte. Durch Suris Stiftung haben auch diese beiden traurigen Schicksale ihre Menschen gefunden.


A R I A D N A 

Ariadna wurde in der Nähe Madrids an einer stark befahrenen Straße angefahren. Der Fahrer kümmerte sich nicht darum und ließ sie schwer verletzt mit gebrochenem Lauf liegen. Die Polizei brachte Ariadna Tage später ins Tierheim der ALBA. Ariadna wird wohl ihr ganzes Leben lang stark humpeln müssen. Am 03.05.2014 holten wir sie nach Deutschland. Wenige Tage später fand sie bereits zwei Menschen, die sie trotz ihrer Behinderung ganz und gar ins Herz geschlossen haben.


E R I T R E A 

Verwahrlost fand man die zierliche Eritrea auf. Nach einer gelungenen Knieoperation im Madrider Tierheim der ALBA kam die kleine Hündin gemeinsam mit Ariadna zu uns. Sie musste nicht lange warten, bis sie in ihr neues Zuhause einzog.