Leserkommentare

Liebe Beate!

Erinnerst du noch meine Reaktion auf deine Frage, ob ich gern mal einen Blick auf dein „Janker“-Konzept werfen würde? Ganz spontan sagte ich „Nein“, weil mir klar war, dass eine Fuchsgeschichte – zumal eine Fuchsgeschichte aus Deiner Feder! – nur eine traurige Geschichte sein kann. Und damals, im Sommer, in meinem blühenden Garten und dem Glücksgefühl, gerade Oma geworden zu sein, wollte ich alles Traurige von mir fernhalten, ich wollte einfach nur mal genießen und fröhlich sein!
Tja, und dann begegnete mir auf meinen Waldspaziergängen mit meinen Hunden drei Mal nacheinander dieser Fuchs. Er bewegte sich schnell und sicher, er war zuhause dort und bestens vertraut mit seinem Revier. Sein Fell leuchtete in der Sonne, er schien gut genährt, jung und gesund zu sein – und ich freute mich über diese Begegnungen!
Und dann, beim dritten Mal, meinte ich endlich die Botschaft verstanden zu haben: Vielleicht kann Beates neues Buch ein ganz kleines bisschen mithelfen, dass die Füchse in unseren Wäldern ihr Leben leben dürfen, wie es ihnen zusteht, wie es ihr angestammtes Recht ist, wie es im großen Plan vorgesehen ist und sein soll? Vielleicht ist eine traurige Geschichte nötig, um diesen oder jenen Fuchs uns Menschen zum Trotz glücklich sein zu lassen?
Also sagte ich zu, die Lektorin zu spielen.
Ich hoffe und wünsche, dass Janker und das Versprechen, dass du ihm gabst, vielen Menschen die Augen öffnen und sie erkennen lassen, was für einem grausamen Schicksal diese wunderschönen, intelligenten Tiere nur allzu oft ausgesetzt sind.
Dir und Janker wünsche ich alles Liebe und viel, viel Erfolg!

PS: Seit „Jankers Versprechen“ erschienen ist, habe ich „meinen“ Fuchs nicht mehr gesehen ….

Christiane Gezeck (Autorin: Wo, bitte, geht`s nach Hause?)

http://www.christiane-gezeck.de


Hallo Frau Rost,

ich habe die Lektüre als sehr angenehm empfunden. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen - ich mag Janker als Protagonisten des Buchs sehr; er ist ein äußerst liebenswürdiger Held und eine Figur, mit der sich der Leser gut identifizieren kann. Die Dinge, die für ihn neu und so entsetzlich sind, dürften bei den meisten Lesern, die zum ersten Mal davon hören, dieselbe Reaktion auslösen. Für ein Jugendbuch sind die Geschehnisse natürlich schon recht "starker Tobak", aber nachdem letztlich nur die alltägliche Realität im Wald in komprimierter Form wiedergegeben wird, ist das aus meiner Sicht durchaus in Ordnung. Wer weiß, vielleicht ist genau das erforderlich, um den einen oder anderen aufzuwecken. Der Bogen, der am Ende geschlagen wird, ist ein sehr schönes Stilmittel. Der Gedanke, den Menschen von der Welt der Füchse und den Dingen, die Füchsen angetan werden, zu erzählen, bindet den Leser unmittelbar in die "Message" des Büchleins mit ein - damit ist letztlich jeder mit dafür verantwortlich, was aus dieser Botschaft wird. Eine clevere (geradezu füchsische :)) Idee, die mir sehr gut gefallen hat.

Dag Frommhold (Autor: Das Antijagdbuch)

http://www.fuechse.info


Liebe Beate,

das Buch war so spannend, dass ich es am liebsten in eins durchgelesen hätte, aber leider spielte die Zeit nicht mit, sodass ich es in zwei Etappen lesen musste. Die Geschichte ist sehr aufschlussreich und spiegelt unverblümt die Lebenssituation der Füchse in unserer Zeit wieder.
Toll geschrieben, es regt zum Nachdenken an und bleibt einem noch lange im Kopf. Soweit mein kurzes Resumé, mach weiter so, Beate.

Christiane Böckmann, Salzkotten


Ein sehr eindrucksvolles, aber auch bedrückendes Buch. Leider handelt es sich nicht um ein Märchen, was ich mir gewünscht hätte, sondern es scheint auf grausamer Wahrheit zu beruhen. Die Autorin hat in fesselnden Bildern die Erlebnisse des kleinen Fuchses sehr anschaulich beschrieben, so dass diese Bilder den Leser kaum loslassen. Wie in ihren früheren Büchern überträgt sich die große Tierliebe, die aus allen Geschichten spricht, unmittelbar auf den Leser.

Dr.Gisela Maintz, Buchholz


Hallo, liebe Beate!

Nun stehen all Deine Bücher hier bei uns im Schrank und immer wieder nehme ich eins zur Hand und lese es wieder durch! Und es ist jedes Mal so, als würde ich es zum ersten Mal lesen!
Am Samstag nahm ich dann gleich Dein neustes Werk zur Hand. Und wieder war es, als wäre ich Teil Deiner Geschichte: Ich konnte den Wind im Wald hören, und den Regen, wie er auf den Boden prasselte.
Und vor allem, ich konnte die Angst spüren, die Janker um seine Freunde hatte.
Danke für diese Geschichte, die wieder einmal zeigt, dass der MENSCH die schlimmste Bestie auf Erden ist!

Liebe Grüße
Barbara Steuer, Brüggen


Liebe Beate,

wieder einmal hast du in deinem unvergleichlichen, bezaubernden Stil eine Tiergeschichte erzählt, die Unbeteiligten zunächst vielleicht unbedeutend erscheint, für dich jedoch offenbar ein Schlüsselerlebnis darstellt.
Kaum hat man die ersten Seiten gelesen, kann man das Buch bis zum Schluß nicht mehr weglegen. Zunächst erscheint es wie ein Märchen für Erwachsene - bis man sehr bald merkt, dass es sich um eine schreckliche, auch heute noch alltägliche Wirklichkeit handelt.
Wunderschöne Zeichnungen von Clare McCormack setzen zusätzliche Schwerpunkte in der Geschichte.

Dr. Wolf-D. Hirsch, Belgershain