Morgenwind

Auf die ihr eigene, einfühlsame Weise setzt sich Beate Rost auch in ihrem zweiten Buch „Morgenwind“ wieder für die Schwachen, die Hilfsbedürftigen und die Schutzlosen ein, indem sie fast verhalten, aber dafür umso eindringlicher aufmerksam macht auf ihr Elend und ihre Not.
In fünf Kurzgeschichten erzählt sie unter anderem aus dem Leben der Beaglehündin Juli, die in einer Versuchstierzucht geboren wurde, deren Bestimmung aber eine ganz andere war, als im Dienste des Menschen zu sterben.
In der Geschichte des Jagdhundes Timmy und der seines Retters, des alten Försters Erich von Bergen, klagt die Autorin an, legt den Finger in die Wunde und zeigt, wie wir Menschen nicht nur mit den Tieren, sondern auch miteinander umgehen: Herzlos, gedankenlos, grausam.
Und gemeinsam mit Iras, einem alten, weisen Schäferhund, der die Taten der Menschen in das große Buch der Abrechnung einträgt, bittet sie den Leser, sie in eine Welt zu begleiten, über die es nachzudenken gilt, solange die Zeit dafür noch bleibt.

Folgen Sie Juli, Timmy, Fussel und all den anderen ein Stück ihres Weges. Nehmen Sie Anteil an ihrem Aufbruch in ein neues Leben.
Und lassen Sie sich trösten von der Erkenntnis, dass Tierschutz allen Widerständen zum Trotz immer ein Weg der Hoffnung sein wird.