Leserkommentare

Liebe Beate,

einen treffenderen Titel konntest du für dein neues Buch gar nicht finden. Mit dem "Morgenwind" lässt du die wichtigsten Tierschutzthemen durch das Bewusstsein deiner Leser/innen wehen, Themen, mit deren Problematik sich mancher von uns schon fast arrangiert hatte: Die Qualen der Tierversuche, die Arroganz der Jäger, die Ignoranz in der Kettenhundehaltung, die Vernachlässigung der einst geliebten Haustiere. Dein Mitgefühl für die Hunde weht durch deine Geschichten, leise, sanft und eindringlich, obwohl dein Hintergrundwissen - das spürt man nur allzu gut - dich beim Schreiben sicher manches Mal hätte verleiten können, mit einem Orkan über deine Leser hereinzubrechen. Dass du das nicht getan hast, macht dein Buch so lesens- und empfehlenswert.
Und so ist denn auch meine Lieblingsgeschichte "Traumwelten", nicht nur, weil du Iras damit ein würdiges Denkmal gesetzt hast, sondern vor allem auch, weil sie meiner Sehnsucht Rechnung trägt: Meiner Sehnsucht danach, dass jeder, der ein Tier misshandelt (egal, auf welche Weise), dies nicht ungestraft tut, sondern eines fernen Tages, von wem auch immer, dafür zur Rechenschaft gezogen werden möge.

Christiane Gezeck, Nusse



Als „Pflegevater“ eines der Hauptdarsteller in Beate Rost`s neuem Buch „Morgenwind“ war es mir vergönnt, bereits vor Veröffentlichung die 5 neuen Geschichten zu lesen.
Alle Erzählungen haben einen wirklichkeitsnahen Hintergrund und sind nur mit der notwendigen „schriftstellerischen Freiheit“ ausgestattet. Gerade an der Geschichte „Schneeland“, in der das grausame Schicksal von Hunden in Tierversuchslabors dargestellt wird, zeigt sich, wie detailgenau und gründlich die Autorin für Ihr Buch recherchiert hat.
Hat man das Buch einmal zur Hand genommen, so sollte man sich etwas Zeit nehmen. Denn genau, wie bereits in ihrem ersten Buch „Endstation Hoffnung“ schreibt die engagierte Tierschützerin in so einem hervorragend flüssigen und spannenden Stil, dass man die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen will. In jeder Zeile spürt man, wie sehr das Buch aus dem Herzen heraus geschrieben wurde.
Für jeden Tier- und insbesondere Hundefreund stellt der „Morgenwind“ eine „Pflichtlektüre“ dar, zumal das Autorenhonorar von Frau Rost wieder vollständig für Tierschutzaufgaben zur Verfügung gestellt wird.
Und auch Menschen, die in irgendeiner Weise mit Tierversuchen zu tun haben, sollten die Geschichte des Hundes „Juli“ in der Erzählung „Schneeland“ lesen, um den Sinn und das Vorgehen in Tierversuchslabors einmal kritisch zu hinterfragen.
Gesamturteil: höchst empfehlenswert – zur eigenen Lektüre und als Geschenk an Freunde.

Dr. Wolf-Dieter Hirsch, Belgershain




Mein Kompliment! Ich habe mich immer vor dem Thema „Tierversuche“ gedrückt. Aus Angst die Wirklichkeit nicht ertragen zu können. Dann habe ich die Geschichte „Schneeland“ aus Ihrem Buch „Morgenwind gelesen. Erstaunlich, obwohl man in der Geschichte unweigerlich in die Realität der Versuchstierwelt eintaucht, bleibt zum Ende keine Spur von Verzweiflung oder Hilflosigkeit oder Frustration oder Traurigkeit. Nur Erleichterung! Denn es ist ein gutes Gefühl einer großen Lüge mit neuem Wissen entgegen treten zu können.
Liebe Grüße aus Paderborn!

(Leserin möchte aus persönlichen Gründen nicht namentlich erwähnt werden.)


Hallo, liebe Beate !

Nachdem ich bereits Dein erstes Buch "Endstation Hoffnung" mit großer Freude und vielen Tempotüchern verschlungen habe, hat es mich besonders gefreut, als gestern Dein zweites Buch im Briefkasten lag.
Es ist wie erwartet genauso fesselnd geschrieben und erschreckt mich auch dieses Mal wieder zutiefst: Wie grausam und herzlos sind nur die Menschen? Wir sind wirklich die schlimmste Kreatur die auf Erden kreucht und fleucht!
Darum ist es gut, daß es doch noch Menschen gibt, die die Kraft und den Mut haben, sich gegen solche Barbaren zur Wehr zu setzen.
Dir sage ich ganz herzlichen Dank für ein weiteres gelungenes Buch und wünsche mir, daß es vielen armen Socken helfen wird!!!

Barbara Steuer