Suris Stiftung - Fundación de Suri - España

„Suris Stiftung“ ist eine vereins- und landesunabhängige Tierschutzgemeinschaft, die im Sommer 2014 von Beate Rost ins Leben gerufen wurde, um Hunden zu helfen, die aus dem Netz menschlicher Obhut gefallen sind und allein keine Chance mehr haben, ein würdiges Leben zu führen.

"Das Aussetzen von Hunden hat in Spanien eine große Tradtion. Die meisten Tierheime in diesem Land sind ständig überfüllt. Die Zahl, die aus Anlass des „Welttages des ausgesetzten Tieres“ durch die spanischen Medien ging, ist ein neuer Rekord: 140000 Haustiere wurden im Auftrag der Behörden in Tierheime gebracht. Fast 90 % waren Hunde. Ein Großteil davon wird in den staatlichen Perreras getötet.
Im April 2013 begegnete ich auf meinem Weg durchs Leben einer ganz besonderen spanischen Hündin. Suri kam mit einer Mission nach Deutschland. Sie brachte ihre Geschichte mit. Eine Lebensgeschichte, die mich fest in ihren Bann zog. Ich ließ mich auf sie ein und sie berührte mich tief im Innersten. Ich konnte nicht mehr ausblenden, dass es in Spanien diese "grauen Häuser" gibt, die nach Einsamkeit, Angst und Tod riechen. Ich war nicht mehr in der Lage so zu tun, als gäbe es sie nicht, die unzähligen Leben, die jährlich in den spanischen Perreras auf grausamste Art und Weise ihr Leben verlieren oder zu Hunderten in Massentierlagern vor sich hin vegetieren. Und deshalb entschied ich mich dazu, Hunden wie Suri Anica, die in Spanien keine Chance auf ein würdiges Leben haben, zu helfen. In der Hoffnung, dass Suris Geschichte die Herzen der Menschen erreichen würde und ich durch den Verkauf des Buches "Leben will gelernt sein" mein Vorhaben finanzieren könnte, gab ich diesem Projekt den Namen "Suris Stiftung".

Die Idee der Tierschützerin und Buchautorin fand große Anerkennung und Unterstützung. Zahlreiche Tierfreunde schlossen sich in den letzten Jahren der Gemeinschaft an, in der Werte wie Verlässlichkeit, Beständigkeit, Rückhalt und vor allem Vertrauen die Basis für eine erfolgreiche Tierschutzarbeit sind.

„Oft haben wir in der Vergangenheit bewiesen, dass wir zusammen in der Lage sind, „Großes“ zu leisten, jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Selbstverständlich liegt die Grundlage unserer gesamten Arbeit in den Händen derer, die „Suris Stiftung“ durch ihre Spenden und Patenschaften finanziell absichern. Wichtig für unser „Weiterkommen“ sind aber auch die, die auf uns aufmerksam machen und von unserer Gemeinschaft erzählen, die helfen zu organisieren und ihre Verbindungen in den Dienst unserer Schützlinge stellen.“

Eines der wohl erfolgreichsten Hilfsprojekte startete die Tierschützerin zweifelsfrei im Jahr 2018: Durch einen unerschütterlichen und beispielhaften Einsatz veränderte sie die traurigen Lebensbedingungen unzähliger Ketten- und Zwingerhunde in einem südspanischen Tierheim und stellte das Projekt unter dem Titel

Herzenshunde von Almansa “ in den Focus ihrer Arbeit.